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[→] 1.6.3. Installation der Trockenputzplatten (Belegung der Wände mit Knauf- Platten)

Varianten der Belegung

Abhängig von der Ebenheit der Wände werden Arten, Weisen und Methoden der Vorbereitung der Flächen und eigentlich der Belegung bestimmt. Es gibt drei Varianten der rahmenlosen Belegung (Tab. 1.6.1.):

  • Variante A – Belegung der Flächen ohne Ausbuchtungen mit Gipskartonplatten;
  • Variante B – Belegung der Flächen mit Ausbuchtungen (Größe bis 20 mm);
  • Variante C – Belegung der Flächen mit Ausbuchtungen (Größe über 20 mm).

Tab. 1.6.1. Varianten der rahmenlosen Belegung

Varianten der rahmenlosen Belegung Stand der Fläche der Basiswand Weise der Festigung der Gipskartonplatte Sieh Animation
Variante A Fläche ohne Ausbuchtungen Festigung erfolgt mit Spachtelmischung «Fugen» продивитись анімaцію
Variante B Fläche mit Ausbuchtungen (Größe bis 20 mm) Festigung erfolgt mit Bauklebestoff «Perlfix» продивитись анімaцію
Variante C Flächen mit Ausbuchtungen (Größe über 20 mm) Festigung der Streifen an die Basis erfolgt mit Spachtelmischung «Fugen», Festigung der Platten an die Streifen mit Bauklebestoff «Perlfix» продивитись анімaцію

Belegung der Flächen ohne Ausbuchtungen

Für die Belegung der Flächen ohne Ausbuchtungen (wie Beton) mit dem Trockenputz des kompletten Knauf- Systems C 611werden die Gipskartonplatten 9,5 mm, 12,5 mm dick oder kombinierte Platten, deren Festigung mithilfe des Bauklebestoffs «Knauf Fugen» erfolgt. Das Schema (Längsschnitt) des Systems nach dieser Variante sieh unten (Abb. 1.6.2.)

Abb. 1.6.2. Schema (Längsschnitt) der Belegung der Flächen ohne Ausbuchtungen mit dem Trockenputz
1 — Spachtelmischung «Fugen», 2 — Gipskartonplatte

Bei der 9,5mm dicken Platte wird der Klebestoff mit der Zahnkelle als vier dünne Streifen am Rande und in der Mitte oder als eine ganze dünne Schicht auf die Hinterfläche der Platte gelegt. Die Platte liegt dabei mit der Vorderfläche auf dem sauberen Fußboden, tragbaren Montagetisch bzw. jeglichen Gestell (Abb. 1.6.3.).

Abb. 1.6.3. Auftragen der Spachtelmischung «Fugen» auf die Hinterfläche der Gipskartonplatte mit einer Zahnkaliberkelle

Für andere Platten sind drei Streifen genug. Nach dem Auftragen der Spachtelmischung wird die Platte von den Arbeitern gehoben, auf die Unterlagsplatten gestellt, die unten an die Wand gefestigt sind und eine 10 bis 20 mm-Schlitze mit dem Fußboden bilden. Die Platte wird an die Wand gedrückt und mithilfe eines Senkbleis abgeglichen. Die Unterlagsplatten werden erst nach der Erstarrung des Klebestoffes entfernt. Die Gipskartonplatte sind normalerweise zu planieren bis der Klebestoff dicker wird. Die Gipskartonplatte werden in Stoßverbindung installiert. Auf dem Klebestoff einer Mischung muss man zwei, lieber drei Platten aneinander installieren. Die Richtigkeit der Installation dieser Platten muss man gleichzeitig überprüfen.

Belegung der Flächen mit Ausbuchtungen (Größe bis 20 mm)

Das Ankleben der Gipskartonplatten oder der kombinierten Fabrikgipskartonplatten an Wände mit Ausbuchtungen (Größe bis 20 mm) aus Ziegelstein, diverser Wandblocks bzw. Mischmauerwerk bedarf einer dickeren Schicht des Gipsklebestoffs. Dazu wird der Klebestoff «Perlfix» benutzt, der am Rande und in der Mitte der Platte mit der Kelle häufchenförmig mit dem Abstand 30-35 cm aufgetragen wird. Die Längsränder und den Plattenrand entlang, seitens des Fußbodens werden die 3-4 cm hohen Klebestoffhäufchen sehr nah aneinander, fast ohne Abstand aufgetragen (Abb. 1.6.4.)

Abb. 1.6.4. Auftragen des Klebestoffs «Perlfix» auf die Hinterfläche der Gipskartonplatte

Nach dem Auftragen des Klebestoffs «Perlfix» auf die Hinterfläche der Gipskartonplatte wird die gehoben und an die Wand gedrückt. Für dieses Verfahren ist das Gipskartoninstallationsgerät (Installationsauflager, Abb. 1.6.5.) benutzerfreundlich. Das ist ein Hebel mit einem Sperrstift, dient für die senkrechte Haltung der Platte, bis der Klebestoff erstarrt.

Abb. 1.6.5. Gipskartoninstallationsgerät (Installationsauflager)

In jedem Fall werden die Gipskartonplatten 12mm über dem Fußboden installiert. An engen unzugänglichen Stellen kann der Klebestoff unmittelbar an die Wand aufgetragen werden. Bis der «Perlfix» erstarrt (ca. 10 min), kann die Lage der Platte mit einem Gummihammer und Holzstange korrigiert werden. Wie bei der Variante A müssen mindestens drei Platten aneinander installiert werden. Die Richtigkeit der Installation dieser Platten muss man gleichzeitig mit einem Senkblei oder einer Libelle überprüfen (Abb. 1.6.6.)

Abb. 1.6.6. Abgleich der installierten Gipskartonplatten mit einer Libelle

Das Schema (Längsschnitt) nach dieser Variante sieh unten (Abb. 1.6.7)

Abb. 1.6.7. Schema (Längsschnitt) der Belegung der Flächen mit Ausbuchtungen (Größe bis 20 mm) mit dem Trockenputz
1 — Klebestoff «Perlfix», 2 — Gipskartonplatte 3 — Verteilungsstreifen 4 — Spachtelmischung

Bei der Installation der Gipskartonplatten oder kombinierter Gipskartonplatten auf die Unterlagsplatten können an den Nahtstellen keine Lücken gelassen werden, denn nach der Bearbeitung (Spachteln) der Nahtstellen können dort Risse gebildet werden.

Belegung der Flächen mit Ausbuchtungen (Größe über 20 mm)

An der Basiswand (unebene Ziegelsteine, Mischmauerwerk, Beton- bzw. Schlackenbetonblocks, Kalkmuschelstein u.a.) wird eine ebene Stutzfläche aus den 100 mm breiten Gipskartonstreifen geformt. Die Streifen werden an die Wand mit dem Klebestoff «Perlfix» gefestigt. Zuerst werden waagerechte Streifen am Fußboden und an der Decke geklebt, dann senkrechte mit dem Abstand von 600 mm und mit einer Libelle abgeglichen. Wie obenerwähnt, müssen zwischen Randstreifen und der Fläche (Fußboden, Decke) 10 bis 20 mm breite Schlitzen bleiben. Der Abstand zwischen den Symmetrieachsen der senkrechten Richtstreifen muss nicht größer als tatsächliche Plattenbreite sein.

An den an die Wand geklebten Rahmen aus Gipskartonsteifen oder auf die Hinterfläche der Platte wird eine dünne Schicht der Spachtelmischung «Fugen» mit einer Zahnkaliberkelle aufgetragen. , darauf wird die Platte an die Wand gedrückt und abgeglichen. Bei der Belegung mit dem Trockenputz auf diese Weise muss man keine Lücken an den Nahtstellen zulassen, wie bei der Variante B.

Das Schema (Längsschnitt) nach dieser Variante sieh unten (Abb. 1.6.8)

Abb. 1.6.8. Schema (Längsschnitt) der Belegung der Flächen mit Ausbuchtungen (Größe über 20 mm) mit dem Trockenputz 1 — Gipskartonstreifen 2 — Klebestoff «Perlfix», 3 — Spachtelmischung «Fugen» 4 — Gipskartonplatte 5 — Verteilungsstreifen 6 — Spachtelmischung

Als eine Alternative zur Festigung der Platten mit einem Klebestoff kann der Trockenputz auf den bereits vorhandenen Putz, alten Anstrich oder Tapeten gefestigt werden – geklebt mit einem Bauklebestoff an Richtstreifen aus einem 10mm breiten und 12,5 dicken Gipskarton, die auf eine Gipssohle installiert werden und zusätzlich an die Wand mit Dübel gefestigt werden. Die Voraussetzung solch einer Festigung der Platten ist trockener fehlerloser Stoff der zu belegenden Wände. Häufchen oder Wülste des Gipsklebestoffs können auch unmittelbar auf die zu belegenden Flächen aufgetragen werden, und erst später können Platten oder Formlinge geklebt werden.

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